Einladung zum Gottesdienst für „Kinder, denen das Licht dieser Welt verborgen blieb“

Am Samstag, den 2. Oktober 2021, laden die Klinikseelsorgenden gemeinsam mit der Abteilung Gynäkologie und Geburtshilfe des Kreiskrankenhauses Bergstraße zu einem Gedenkgottesdienst für totgeborene Kinder auf den Heppenheimer Friedhof ein. Leider musste der Termin im Jahr 2020 ausfallen. Deshalb freuen wir uns umso mehr, dass dies dieses Jahr möglich ist.
Mit einem Grabfeld und einem Gedenkstein für „Kinder, denen das Licht dieser Welt verborgen blieb“ ist vor zehn Jahren auf diesem Friedhof ein besonderer Ort der Erinnerung geschaffen worden.
Seither findet jährlich eine Trauerfeier statt, die in der Friedhofskapelle beginnt und auf dem Grabfeld beschlossen wird.
Dieses gemeinsame Gedenken ist ein Angebot an alle Eltern in der Region, deren Kind tot geboren wurde, selbst wenn diese Erfahrung schon lange zurückliegt. Auch Geschwister, Großeltern und andere Menschen, die sich mit den Trauernden verbunden fühlen oder selbst Traurigkeit über einen Verlust spüren, sind herzlich eingeladen. Sie dürfen erleben, dass sie in ihrer Lebenssituation nicht alleine sind, und dass es einen Ort gibt, der ihrer Trauer Raum lässt.
Bitte beachten Sie die Maskenpflicht in der Friedhofshalle. Ihre Kontaktdaten müssen von uns erfasst und vier Wochen aufbewahrt werden.
Herzliche Einladung zum Gottesdienst, am Samstag, den 2. Oktober 2021 um 11.00 Uhr in der Heppenheimer Friedhofskapelle.
Pfarrerin Silke Bienhaus, Pfarrerin Steffi Beckmann und
Pastoralreferent Bernhard Deister

„Hey hallo! Hör gut zu“ …

Foto: pixabay.com

„Hey hallo! Hör gut zu“ …

Ein Singprojekt der Ev. Kirchengemeinden Seeheim-Malchen,
Jugenheim, Ober-Beerbach, Alsbach und Zwingenberg
für Kinder ab dem 2. Schuljahr*
am Samstag, 30.10.2021 von 10.00 bis 13.00 Uhr
im Ev. Gemeindehaus Alsbach**

mit Dekanatskantorin Michaela Kögel
Anmeldung bis 15.10.2021
unter

* Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.
**Das Projekt findet abhängig von den geltenden Hygiene-Schutzbedingungen statt.

Kirchenvorstandsbilanz nach sechs Jahren

Der im Jahre 2015 gewählte Kirchenvorstand (KV) beendet im September seine Arbeit und übergibt an den neu gewählten Kirchenvorstand. Es stellt sich die Frage, was in den vergangenen sechs Jahren erreicht worden ist und welche Aufgaben und Herausforderungen an die neue Gemeindeleitung übergeben werden. Die Sichtung von fast 1000 Seiten Protokoll der KV-Sitzungen ergibt ein buntes Bild, das die Vielfalt der Aufgaben – Verwaltung und geistliche Leitung – deutlich macht. Hier soll ein thematischer Überblick versucht werden.

Gemeindeleben: Das vielfältige Gemeindeleben, das sich in den Gottesdiensten, Gruppenaktivitäten, Gemeinde- und Mitarbeiterfesten widerspiegelt, wurde jäh durch die Corona-Pandemie unterbrochen. Allerdings hat sich der Kirchenvorstand als einer der wenigen im Umkreis für die Fortsetzung der Präsenzgottesdienste ausgesprochen und diese bis heute unter Einhaltung der Hygienerichtlinien durchgeführt. Um auch Menschen zu erreichen, die die Gottesdienste nicht besuchen konnten, wurden verschiedene Sonderaktionen wie die „Predigt per Telefon“ oder Video-Aufnahmen von Gottesdiensten auf unserer Homepage sowie zu Gemeindemitgliedern nach Hause gebrachte Ostergrüße organisiert.

Fest etabliert und sehr aktiv ist die von Pfarrerin Loggen gegründete Umweltgruppe „Grüner Hahn“. Neu unter dem Dach der Kirchengemeinde ist auch die Malcher Tischharfengruppe. Aufgehört hat nach über 30 Jahren die Gruppe „Meditatives Tanzen“. Die von Pfarrer Sames initiierten ökumenischen Glaubensgespräche stießen auf große Resonanz, sodass sie während der Corona-bedingten Einschränkungen per Videokonferenz fortgesetzt wurden.

Corona lässt leicht viele Aktivitäten davor in Vergessenheit geraten. Erwähnung finden sollte aber doch die nach einer Gemeindeversammlung und einem Probejahr beschlossene Gottesdienstordnung, die sich an der Form II der EKHN orientiert. Auch in Malchen hat sich etwas getan: die gründlich überholte Orgel wurde im Mai 2018 eingeweiht.

Die größte Herausforderung für den neuen Kirchenvorstand wird der Prozess „ekhn2030“ sein. Hier muss der KV zusammen mit der Gemeinde ein tragfähiges Zukunftskonzept erarbeiten, das durch Kooperation und Konzentration gekennzeichnet sein wird. (mehr …)

Eröffnung Café International

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Wir laden Menschen unterschiedlichster Nationalität ein, die Lust auf Begegnungen mit anderen Menschen haben. Das Café International bietet die Möglichkeit zum Kennenlernen, sich auszutauschen, oder einfach nur zum Verweilen, in netter Gesellschaft, bei einer Kleinigkeit zum Essen und Trinken. Bei gutem Wetter gibt es die Möglichkeit, sich an der frischen Luft, auf der neugestalteten Terrasse des Pfarrer Reith Hauses aufzuhalten. Jung und Alt, Groß und Klein sind herzlich willkommen. Der Besuch ist kostenfrei – Spenden sind willkommen.
Die erste Veranstaltung fand bereits im August statt, das nächste Mal treffen wir uns am 24. September um 15.30 Uhr im Pfarrer-Reith-Haus. Weitere Treffen sind in Planung, die Termine dazu werden hier auf der Homepage und im Laurentius bekanntgegeben. Wir bitten darum, die Verhaltens- und Hygieneregeln zum Schutz gegen Corona zu beachten. Ein Hygienekonzept ist erstellt. Das Team Café International freut sich auf Sie/Euch!

Petra Rossmann

Neubeginn der Chöre

Zur Einhaltung der jeweils gültigen Hygieneschutz-Vorschriften bitten wir Sie um vorherige Anmeldung zu den Chorproben bei Frau Kögel, siehe u.g. Kontaktdaten.

Der Kirchenchor sucht neue Sängerinnen und Sänger! Wir freuen uns über jedes neue Gesicht und nehmen Sie gerne in den Kreis mit auf! Geprobt wird dienstags um 20 Uhr im Pfarrer-Reith-Haus. Männerstimmen sind besonders willkommen!

Wir suchen dich! Deine Stimme klingt gut und du singst gerne? Finde selbst heraus, was in dir steckt. Wir laden dich zum Gospel-Singen ein. Der Auftakt ist am Donnerstag, 2. September um 19.30 Uhr im Pfarrer-Reith-Haus.

Komm, sing mit! Gemeinsames Singen macht Spaß und steckt an, daher soll es nach den Sommerferien am Donnerstag, 2. September mit den Kinderchorproben im Pfarrer-Reith-Haus losgehen.

Gemeinsam….
… singen von klassischer und populärer Kinderchorliteratur
… gesunden Umgang mit Atem, Körper und Stimme erfahren
… altersgerechtes Heranführen an das mehrstimmige Singen
… miteinander lachen und Spaß haben
… Gottesdienste mitgestalten, Konzertaufritte (Musicals) und vieles mehr

Kinder im Alter von 5 bis 7 Jahren (Vorschulkinder bis einschließlich 1. Klasse) singen von 15:30 bis 16 Uhr, Kinder von 8 bis 11 Jahren (2. Klasse bis 4. Klasse) 16 Uhr bis 16:45 Uhr. Anfragen (für alle weiteren Altersspannen bis 4 Jahre bzw. ab 12 Jahre) nehme ich gerne entgegen.

Ansprechpartnerin:
Michaela Kögel, Telefon (06257) 95 91 423, E-Mail:

Adventsfenster gesucht

Der „Lebendige Adventskalender“ hat nun schon Tradition in Seeheim und Malchen, die wir auch dieses Jahr wieder fortsetzen möchten. Vom 1. bis 24. Dezember wird – mit einigen wenigen Ausnahmen – jeweils um 18 Uhr immer vor einem anderen Haus ein Adventsfenster „geöffnet“. Bei einem kleinen Programm von ca. 15 Minuten mit verschiedenen Elementen soll der Advent als besondere Zeit in unser Bewusstsein rücken.

Haben Sie Interesse, als Gastgeber eins dieser „Adventsfenster“ zu gestalten? Wir freuen uns über neue Interessierte ebenso wie Erfahrene. Bitte melden Sie sich bis zum 1. Oktober beim Organisationsteam und nennen uns mehrere mögliche Termine. Daraus erstellen wir einen Zeitplan. Im November wird dann noch ein Informationstreffen angeboten, bei dem konkrete Fragen zur Durchführung geklärt werden können, insb. auch zu den aktuellen Corona-Bedingungen. Für weitere Fragen stehen wir gerne zur Verfügung.

Wir freuen uns über rege Beteiligung und hoffen auf alte und neue Adventsfenster in Seeheim und Malchen!

Franziska Siebel
Kirsten Sames

Situation in Malchen weiterhin unbefriedigend

Seit März 2020 – seit anderthalb Jahren also – können in der Malcher Kirche keine Gottes- dienste mehr gefeiert werden. Die Corona-Regeln – 1,5 Meter Abstand, fünf Quadratmeter Platz pro Person – lassen einen größeren Personenkreis nicht zu. Mit Pfarrer, Organisten, Küsterin, und Lektorin wäre also die Kapazitätsgrenze schon erreicht. Hinzu kommt, dass die vier kleinen Fenster der Kirche lediglich im oberen Teil schräg gekippt werden können, eine Luftzirkulation also nur sehr bedingt möglich ist. Bei verantwortungsvollem Umgang mit der Pandemie wird sich an den Umständen auf absehbare Zeit nichts Wesentliches ändern.
Glücklicherweise steht als Ausweichquartier für die Gottesdienste der große Saal der Bürgerhalle Malchen zur Verfügung. Diese hat im Vergleich zur Malcher Kirche sogar einige Vorteile: Sie ist barrierefrei erreichbar und verfügt über Toiletten. In der warmen Jahreszeit können die Fenster auf der Südseite geöffnet werden. Direkt vor der Halle gibt es ausreichend Parkplätze und Fahrradständer.
Mit etwas zusätzlichem Aufwand sind die Gottesdienste in der Bürgerhalle allerdings verbunden, was jedoch von Küsterin Jutta Schiliro und ihrem Team aus engagierten ehrenamtlichen Helfern routiniert gemeistert wird. Denn die Vorbereitungen erfordern wesentlich mehr Zeit – anschließend muss auch alles besenrein wieder aufgeräumt werden. Alle sind herzlich eingeladen, sich einmal einen Eindruck vom Gottesdienst in der Malcher Bürgerhalle zu verschaffen. Die Teilnahme klappt oft auch ohne Anmeldung!
Die Gemeindegruppen der Kirchengemeinde sind seit Frühjahr ebenfalls wieder im großen Saal aktiv: Freitags von 17-19 Uhr trifft sich die Musikgruppe, von 19-21 Uhr die Mädchen- Tanz-Gruppe und immer am dritten Freitag im Monat kommen die Tischharfen von 14.30-17 Uhr zum Proben zusammen. Lediglich der Kreativkreis hat seine Treffen coronabedingt noch nicht wieder aufgenommen.
Bei der geneigten Leserschaft mögen die bisherigen Zeilen dieses Artikels möglicherweise den Eindruck entstehen lassen, als hätten sich alle mit den gegebenen Umständen arrangiert und es würde keinen Grund zum Klagen geben. Dem ist aber nicht so, denn der große Wermutstropfen für das Ortsleben in Malchen ist der Wegfall des kleinen Saals der Bürgerhalle. Dieser wurde seitens der Gemeinde Seeheim-Jugenheim kurzerhand als Standort für eine Waldkindergartengruppe auserkoren. Nach monatelangem Umbau soll es Anfang September endlich an den Start gehen. Seit 2013 besteht ein Rechtsanspruch auf U3- und Ü3-Kinderbetreuung. Die Gemeinde Seeheim-Jugenheim hat allerdings nicht rechtzeitig Vorsorge getroffen und ist jetzt in fast allen Ortsteilen dabei, geeignete Räumlichkeiten zu requirieren.

So berechtigt eine qualifizierte Kinderbetreuung ohne jeden Zweifel ist, den innerörtlichen Vereinen und Gruppierungen in Malchen fehlt damit für die nächsten Jahre ein sehr nachgefragter Veranstaltungsraum. Auch das Kinderprogramm der Kirchengemeinde ist davon betroffen. Denn es kann nur sehr bedingt auf andere Teile der Bürgerhalle ausgewichen werden, zumal der große Saal während der Woche öfters von Gremiensitzungen der politischen Gemeinde gebraucht wird. Das Angebot der Gemeindeverwaltung, als Ausgleich den früheren Schulungsraum der Feuerwehr in den Katakomben der Bürgerhalle zu nutzen, stößt auf wenig Begeisterung, da er eher Hinterzimmer-Atmosphäre ausstrahlt und für den Publikumsverkehr wenig einladend wirkt. Voraussichtlich am 13. September wird es eine Ortsbeiratssitzung geben, auf der das Thema erörtert wird.

Michael Maxin

Unsere Umweltleitlinien

Beim Auftaktgottesdienst für das Projekt „Der Grüne Hahn“ zum Erntedankfest 2019 hatten die Besucherinnen und Besucher Gelegenheit, die für sie wichtigen Punkte von umweltfreundlichem und nachhaltigem Handeln in allen Bereichen unserer Kirchengemeinde zu notieren. Auf dieser Grundlage hat das Team „Grüner Hahn“ Leitlinien erarbeitet, welche die Ziele der Umweltarbeit unserer Gemeinde beschreiben, d. h. in welche Richtung sich die Kirchengemeinde in ihrer Verantwortung entwickeln bzw. verbessern möchte. Mit diesen Umweltleitlinien werden Grundsätze des Umweltschutzes in der Kirchengemeinde festgehalten. Sie dienen der mittel- und langfristigen Orientierung für alle Entscheidungen und Handlungen. Der Kirchenvorstand hat die Umweltlinien in seiner Juli-Sitzung  2021 beschlossen.

Umweltleitlinien der Evangelischen Kirchengemeinde Seeheim-Malchen
„Und Gott der Herr nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden, dass er ihn bebaute und bewahrte“ 1. Moses 2,15
Wir sind uns bewusst, dass wir Menschen diesem Auftrag bisher nicht gerecht werden, sondern die knappen Ressourcen ohne Rücksicht auf unsere Umwelt und auf das Wohl zukünftiger Generationen ausbeuten. Daher fühlen wir uns als Christen verpflichtet, uns gemeinsam für nachhaltige Lebensbedingungen und für die Erhaltung der Schöpfung einzusetzen, nach dem Grundsatz „global denken – lokal handeln“.

1. Wir glauben, dass wir diese Erde und unser Leben dem Wirken Gottes verdanken. Dies verpflichtet uns zum Einsatz für den Erhalt seiner Schöpfung.
Wir, die Kirchengemeinde Seeheim-Malchen, betrachten deshalb den Schutz der Natur und der Umwelt als eine wichtige Aufgabe. Im Rahmen unserer kirchlichen Arbeit verpflichten wir uns, zu einer stetigen Verbesserung des Umweltschutzes beizutragen.

2. Wir treffen Entscheidungen in Solidarität mit anderen Regionen der Welt.
Wir wollen in der Evangelischen Kirchengemeinde Seeheim-Malchen mit den Rohstoffen dieser Erde so umgehen, dass unsere Lebensqualität nicht auf Kosten von Menschen in anderen Regionen in der Einen Welt geht. Wir wollen von Erfahrungen in der Ökumene lernen und umweltfreundliche Techniken aufnehmen. Dabei achten wir darauf, dass benötigte Materialen und Lebensmittel unter Einhaltung fairer Bedingungen eingekauft werden und versuchen dabei auch unnötige Verpackungsmaterialen, insbesondere nicht abbaubare Kunststoffe, zu vermeiden.

3. Wir achten darauf, wie sich unsere Ent- scheidungen auf künftige Generationen auswirken.
Wir berücksichtigen die begrenzte Regenerationsfähigkeit der Ökosysteme. Wir tragen der Tatsache Rechnung, dass die Ressourcen, die uns unser Planet zur Verfügung stellt, voraussichtlich nur noch für wenige Generationen reichen, wissen aber auch, dass die Klimaveränderung bereits vor deren Erschöpfung katastrophale Auswirkungen hat. Wir möchten Entscheidungen treffen, die nachhaltig sind, d. h. dass sie auf Dauer das ökologische Gleichgewicht nicht stören und sich nicht negativ auf das Leben künftiger Generationen auswirken. (mehr …)