Kirchenvorstandswahl: Ihre Stimme zählt!

Nach fünf Jahren steht die nächste Kirchenvorstandswahl in unserer Evangelischen Kirchengemeinde an. Am 13. Juni sind alle evangelischen Gemeindemitglieder, die am Wahltag das 14. Lebensjahr vollendet haben, zur Wahl der Leitung ihrer Kirchengemeinde vor Ort aufgerufen.
Da der Kirchenvorstand für unsere Gemeinde eine allgemeine Briefwahl beschlossen hat, können Sie wählen, sobald Ihnen im Mai die Briefwahlunterlagen zugestellt worden sind.
Am 13. Juni findet abends die öffentliche Auszählung statt, d.h. an diesem Tag müssen die Briefwahlunterlagen bis spätestens 18 Uhr im Briefkasten des Pfarramtes, Bergstraße 3 eingeworfen sein.
Unsere Gemeinde ist in die Wahlbezirke SEEHEIM und MALCHEN aufgeteilt. Die Zahl der zu wählenden Kirchenvorstandsmitglieder ist jeweils pro Wahlbezirk festgelegt: 13 für SEEHEIM und 1 für MALCHEN, insgesamt also 14. Ihr Wahlrecht ist nicht auf den Wahlbezirk Ihres Wohnsitzes beschränkt. Sie haben das Recht, auch die Kirchenvorstandsmitglieder aus dem anderen Wahlbezirk zu wählen. Sie dürfen also für jeden Wahlbezirk höchstens so viele Namen angekreuzt werden, wie Kirchenvorstandsmitglieder zu wählen sind.
Wählen Sie! Entscheiden Sie mit!
Entscheiden Sie wer die Zukunftsentscheidungen in unserer Kirchengemeinde für ein lebendiges und gefestigtes Gemeindeleben trifft. Durch Ihre Wahlbeteiligung zeigen sie, dass sie evangelisch sind und ehren alle die, die ehrenamtlich für die Kirchengemeinde aktiv sind. Der Entscheidungsrahmen des Kirchenvorstandes reicht von inhaltlichen über finanzielle bis hin zu personellen Fragen.
Geben Sie Ihre Stimmen den Kandidatinnen und Kandidaten Ihres Vertrauens. Dafür sprechen – mindestens – sieben gute Gründe:

  1. Gemeinde stärken
    2. Verantwortung übertragen
    3. Vielfalt mitgestalten
    4. Kirche leiten
    5. Evangelischen Glauben bekennen
    6. Ehrenamtliches Engagement wertschätzen
    7. Gemeinschaft leben

Erwin Rieke für den Kirchenvorstand

Aktuelle Informationen aus der Gemeinde per Newsletter

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Stetiges Wirtschaftswachstum – Was hält unser Planet aus?

Eine hochtourig laufende Wirtschaft ist die Triebfeder der modernen Gesellschaft, und so ist stetiges Wirtschaftswachstum zum Heilsversprechen geworden, während sinkende Zahlen das Bild eines nahenden Weltuntergangs heraufbeschwören. Das erleben wir jetzt im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie wieder besonders eindringlich. Aber schon der gesunde Menschenverstand zwingt uns doch zu der Frage: Stetiges, also unbegrenztes Wirtschaftswachstum, geht das überhaupt? Ich möchte hier versuchen, diese Frage aus der Sicht des Ökologen zu beantworten.
Unsere Erde verkörpert ein den ganzen Planeten umfassendes Ökosystem. Unter einem Ökosystem versteht man ein komplexes, sich selbst regulierendes Netzwerk, bestehend aus einer Lebensgemeinschaft von Organismen, dem Ort, der diese Lebensgemeinschaft beherbergt, den Beziehungen der Organismen untereinander und den physikalischen und chemischen Faktoren, die auf das System von innen und außen einwirken. Alle diese Komponenten stehen in einem Ökosystem miteinander in Verbindung und bedingen einander. (mehr …)

Offene Laurentiuskirche

Vorsichtig lehne ich mich gegen die schwere Kirchentür … Wie wohl das tut, wenn die Tür sich öffnen lässt und wie enttäuschend ist das, wenn mir der Kirchenraum verschlossen bleibt. Solche Erlebnisse in unserer Gemeinde und an Ausflugs- und Urlaubsorten haben uns im Team „Offene Kirche“ schon lange vor der pandemischen Zeit dazu bewogen, unsere Laurentiuskirche für Menschen, die diese besuchen oder besichtigen möchten, auch außerhalb der Gottesdienst- und Veranstaltungszeiten zu öffnen. Jede, jeder kommt mit seinem eigenen Anliegen, sucht vielleicht Stille, möchte die Schönheit des Raumes fühlen oder seiner eigenen Spiritualität nachgehen. Solchen Erlebnissen kommt ja gerade in herausfordernden Zeiten besondere Bedeutung zu.
Seit Ostern und während der gesamten Sommerzeit öffnen wir die Laurentiuskirche wieder jeweils mittwochs von 16-18 Uhr und – das ist neu – auch sonntags von 15-17 Uhr. Insbesondere für die Besetzung der Sonntagsdienste kann unser kleines Team Unterstützung gebrauchen. Eine Mitarbeit ist unkompliziert und nach kurzer Einweisung möglich. Sie können sich vorstellen an einem oder zwei Nachmittagen im Quartal mitzuhelfen? Bitte melden Sie sich, wenn Sie Fragen dazu haben oder schon Ihr Interesse an einer Mitarbeit anmelden möchten.

Jörg Mattutat
E-Mail:

Lebt wohl – Adieu Seeheim!

Marion Huth

Zuerst fing‘s ganz klein an. Das Studium der Kirchenmusik war für mich nicht so toll und, hauptberuflich Kirchenmusikerin zu sein, nahezu unvorstellbar. Vielleicht doch lieber eine Ausbildung zur Konditorin oder Köchin? Oder „Vollzeitmama“? Nach meiner B-Prüfung 1985 begann ich mit einer C-Stelle in Mainz. Gottesdienste, Kindergottesdienste, Kirchenchor und Kinderchor waren meine Aufgaben. 1986 wurde mir die C-Stelle in Seeheim zugesprochen. „Vermutlich wird der Kirchenchor aussterben“, so die Einschätzung einer Chorsängerin.
Mit den Jahren erblühte die Kirchenmusik in allen Bereichen. Der Kirchenchor wuchs und verjüngte sich stetig. Singen in Gottesdiensten, Ständchensingen, Konzerte, Ausflüge und Chorfahrten. Eine besondere Auszeichnung erhielt der Kirchenchor mit der Ehrung der Zelter-Plakette am Pfingstsonntag 2014. Der Singkreis entwickelte sich zum Gospelchor Zwischentöne und wir konnten größere Auftritte mit der Mark Schwarzmayr Band wagen. Wir hatten so schöne Chorwochenenden im Taunus … Vor 22 Jahren wurde in einer Gemeindeversammlung der Wunsch geäußert, dass ein Kinderchor gegründet werden sollte. Nachdem der Erweiterung meines Dienstauftrages nichts mehr im Wege stand, konnte ich mit dem Aufbau des Kinderchors beginnen. Wir führten Kindermusicals auf (für die mein Mann tolle Kulissen baute), fuhren zu Probenwochenenden, machten Ausflüge, feierten jahreszeitliche Feste und vieles mehr. Es waren viele schöne Jahre des gemeinsamen Singens in den Chören. Viele wunderbare Auftritte, CD-Aufnahmen, Lachen, Weinen, gemeinsames Wachsen und Leben. Es sind so viele Menschen, mit denen ich singen durfte, so viele, die mir ihre Stimmen und ihre Zeit und Energie anvertraut haben. Herzlichen Dank euch allen. Im Rahmen der Dekanatsstrukturreform ergab sich die Möglichkeit, eine hauptamtliche B-Stelle im Dekanat einzurichten. Die Kirchenmusik in Seeheim hatte sich in allen Bereichen so gut entwickelt, dass 2003 die C-Stelle in eine B-Stelle umgewandelt wurde (ein einmaliger Vorgang in unserer Landeskirche!). (mehr …)

Abschied von Marion Huth

Marion Huth

Zum 30-jährigen Jubiläum haben wir uns gewünscht, dass Marion Huth unserer „Gemeinde noch viele Jahre treu bleiben wird.“ Nun sind es nicht mehr viele Jahre geworden und in Anbetracht der so bereichernden Zeit mit Marion Huth, fällt uns der Abschied ungeheuer schwer. Sie hat unsere musikalische Landschaft ungemein belebt. Sie hat in uns immer wieder die Freude am gemeinsamen Musizieren geweckt und uns manches Mal zu Bestleistungen gebracht. Es war nicht nur ein Genuss mitzuwirken, sondern auch zuzuhören.
„Corona“ hat uns schon das vergangene Jahr viel entbehren lassen. So ist es besonders traurig, dass wir noch nicht einmal ein großes „musikalisches“ Abschiedsfest mit allen Chören, Schülern und Instrumentenkreisen feiern dürfen trotz Verschiebung des dafür vorgesehenen Termins. Wir müssen nun unsere Seelen singen lassen. Unsere Dankbarkeit begleitet Marion Huth in den Ruhestand, der ihr die Freude erhalten soll, die sie uns in 36 Jahren bereitet hat. „May God hold you in his arms“

Birklinde Heid für den Kirchenvorstand

Programm des Ökumenischen Kirchentags 13.-16. Mai 2021

Stellvertretend für die Gastgebenden Kirchen: Kirchenpräsident Volker Jung und Bischof Georg Bätzing (Foto: ÖKT)

Der 3. Ökumenische Kirchentag wird ein digitaler Begegnungsort werden. Festgottesdienste, Talkrunden, die Aufführung des Ökumenischen Oratoriums „EINS“ sowie vertiefende Workshops gehören zum Programm. Zudem beteiligen sich auch: Bundeskanzlerin Merkel sowie zwei Bundesminister und weitere Politiker*innen, Eckart von Hirschhausen und die Theologin Margot Käßmann.
Das Programm für den 3. Ökumenischen Kirchentag steht. Unter dem Leitwort „schaut hin“ (Mk 6,38) entstanden rund 80 digitale Veranstaltungen zu Glaubens- und Vertrauensfragen, dem gesellschaftlichen Zusammenhalt und der wachsenden globalen Verantwortung. Das Programm lässt sich kostenlos auf www.oekt.de verfolgen. Neben Livestreams finden sich dort auch die Zugänge zu Begegnungsforen und Workshops. Voranmeldungen für teilnahmebeschränkte Veranstaltungen können ab sofort in der kostenlosen ÖKT-App vorgenommen werden. Zudem werden zwei Gottesdienste und eine Diskussionsrunde im Fernsehen übertragen.
Etablierte Formate wie die Bibelarbeiten werden digital veranstaltet. Mit dabei sind Prominente wie die Lyrikerin Nora Gomringer oder der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann. Zudem wird ein digitaler Begegnungsort Menschen, die Austausch und Gemeinschaft mit anderen suchen, die Möglichkeit bieten, sich gegenseitig kennenzulernen und zu vernetzen.

EKHN